User Signals

User Signals, oder: Holistische Faktoren für gutes Ranking

Früher ging es einfach nur um Keywords. Diese bestimmten, ob eine Seite in den Suchergebnissen gut rankte oder nicht. Wir wollen das mit der Dekoration eines Kuchens vergleichen, die unglaublich anziehend und lecker aussehen und großen Genuss versprechen kann. Der Kuchen darunter kann jedoch aus Pappe und ungenießbar sein. Das heißt, lediglich auf Keywords optimierte Seiten halten ihre Versprechen nicht ein. Heute zieht Google eine Vielzahl verschiedener Faktoren in die Bewertung der Relevanz jeder Seite mit ein. So spielen die User Signals eine große Rolle bei der Analyse von Seiten und ihrem Wert für die Besucher. User Signals zeigen Google, ob ein Kuchen wirklich lecker ist – oder nur so tut. Nehmen die Nutzer ein großes Stück und beißen hinein? Und tun sie es danach erneut, was auf ein schmackhaftes Erlebnis hinweist? So in etwa können wir uns User Signals vorstellen, nur komplexer und mit weniger Schokolade. Was sind User Signals nun genau, und wie lassen sie sich beeinflussen?

User Signals und ihre Bedeutung für modernes Webdesign

Die bedeutendsten Signale, die Google für die Analyse der Usability und des Mehrwerts einer Seite heranzieht, sind:

  • die Click Through Rate, abgekürzt auch als CTR bekannt
  • die Bounce-Rate (auch Absprungrate genannt)
  • die Verweildauer auf einer Seite

CTR - Click Through RateDie wichtigste Voraussetzung für eine funktionierende Seite ist, dass sie für den Nutzer, und nicht für Google optimiert wird. Die Mutter aller Suchmaschinen lässt sich immer schwieriger „hinters Licht führen“ und kann mit hübsch verzierten Pappgebäcken schon lange nicht mehr getäuscht werden. Natürlich ist eine Optimierung auf Keywords bedeutsam, denn zuerst muss eine Seite von ihrer Zielgruppe gefunden werden, bevor die Nutzer irgendwelche Signale und Reaktionen abgeben können. Doch letztlich muss eine Seite halten, was sie verspricht – denn enttäuschte Nutzer, die nach kürzester Zeit eine angeklickte Seite wieder verlassen und zukünftig einen Bogen um sie machen, sieht Google als eindeutiges Signal für einen mangelnden Mehrwert und damit für die Irrelevanz einer Seite. Verweilen Besucher jedoch lange, klicken sich durch das Angebot und kosten hier und da von den angebotenen Keksen, dann geht die Suchmaschine davon aus, dass dahinter ein Profibäcker steht, der wirklich etwas zu bieten hat.

Übrigens: Laut Google sind User Signals bisher nur für die Analyse der Usability von mobilen Seiten relevant. Wir nehmen uns heraus, das einfach mal nicht zu glauben. Immerhin zeichnet die Suchmaschine das Verhalten der Nutzer genau auf, wie jeder Webmaster nach einem Blick in seine Search Console bestätigen kann. Dass der mobile Index mittlerweile zum Hauptindex geworden ist und die Desktop Version von Webseiten bei der Analyse an Bedeutung verliert, unterstreicht ebenfalls die Bedeutung von User Signals.

Was bedeutet das für uns als Webdesigner und für Sie als Anbieter?

Der Kuchen muss so lecker wie möglich sein. Sparen Sie niemals an Zielgruppen-affiner Dekoration und verwenden Sie die leckersten Rezepte. Die schmatzende Meute wird es Ihnen danken und ihre leeren Mägen stets wieder zu Ihnen tragen – damit haben Sie das Ziel erreicht, das Sie mit Ihrer Webseite verfolgen. Wie das verwirklicht werden kann, darum soll es heute gehen.

Die Click Through Rate als User Signal

Die CTR gibt an, wie häufig Nutzer tatsächlich Ihre Seite anklicken, wenn diese in den Google SERPs erscheint. Je höher die Zahl ist, umso besser ist dieses User Signal zu bewerten. Da Nutzer am liebsten die ersten drei Suchergebnisse anklicken, ist die CTR hier besonders hoch. Die CTR ist also immer relativ und hängt von der Platzierung in den Suchergebnissen ab. Auf den unteren Plätzen kann eine einstellige CTR überzeugen, während auf Platz 1 eine CTR von 30% vorhanden sein sollte. Eine gute CTR wird maßgeblich durch das Snippet erzeugt. Das ist, was Nutzer zu sehen bekommen, wenn Ihre Seite in den Suchergebnissen erscheint. Meistens besteht das Snippet aus Meta-Title und einer kurzen Beschreibung.

Wie lassen sich Snippets optimieren? Wir achten unter anderem auf folgende Punkte:

  • Sie sollten attraktiv und durchdacht sein.
  • Die Relevanz zum Suchbegriff muss eindeutig erkennbar sein.
  • Rich Snippets bessern die Ansicht in den SERPs auf.
  • Eine Handlungsaufforderung kann Wunder wirken und ist unverzichtbar.

Bounce Rate und Verweildauer als User Signals

Die Bounce Rate misst die Zahl der Besucher, die sich nur eine Seite auf der angeklickten Webseite ansehen und sie dann sofort wieder verlassen. In diesen Fällen geht Google davon aus, dass die Seite nicht interessant genug ist. Werden jedoch auch Unterseiten angeklickt, wird eine bessere Informationstiefe vermutet. In Keksdosensprache übersetzt bedeutet es etwa, der erste kleine Keks war superlecker, darum will der Besucher noch einen Zweiten und Dritten kosten. Nun gibt es natürlich Seiten, die bieten nur einen einzigen Kuchen an, zum Beispiel auf einer Landingpage. Darum wird nicht nur die Zahl der angeklickten Seiten zur Analyse herangezogen, auch die Verweildauer zählt zu den relevanten User Signals.

Wie lässt sich die Verweildauer steigern? Es sind ganz klassische Fehler, die den Nutzer quasi von der Seite treiben. Wer es besser machen will, achtet auf folgende Faktoren:

  • Die Seite lädt schnell (hat also mindestens optimierte Bilder und einen validen Code).
  • Sie ist ansprechend und interessant gestaltet und lockt gleich mit einem Eyecatcher (Kleine Kirsche auf dem Sahnehäubchen).
  • Nutzer finden sich intuitiv auf der Seite zurecht und haben schnellen Zugriff auf die gewünschten Informationen.
  • Lange Texte (die Google klasse findet) sind durch Zwischenüberschriften und Absätze unterteilt, sodass das Lesen leicht fällt und ein schneller Überblick möglich ist.

Weitere User Signals

Natürlich gibt es noch weitere User Signals, welche die Relevanz einer Seite unterstreichen. Dazu zählen in hohem Maße immer wiederkehrende Besucher. Ein guter Grund, um die Kundenbeziehungen zu pflegen und die Nutzer mit neuen Rezepten und Kostproben auf die eigene Seite zu locken. Das wird zum Beispiel durch E-Mail Marketing oder eine Social Media Kampagne wesentlich erleichtert. Wir beraten Sie gern zu diesem Thema! Sie sehen: Wenn es um User Signals geht, dann kommen Sie zu den webcookies und vertrauen Sie unseren erfahrenen Bäckern. Als professionelle Webagentur legen wir größten Wert darauf, dass Ihre Seite in Usability und allen anderen Faktoren überzeugt. Unseren Backofen verlassen nur perfekte Gebäcke, die dem Nutzer ein zufriedenes Schmatzen – also positive User Signals entlocken, die wiederum von Google registriert und zur positiven Bewertung der Seite herangezogen werden.

Wir webcookies sind Ihre kompetenten Partner für erfolgreiches Webdesign – sprechen Sie uns an!

 

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