Mobile First ist gerade momentan allerorten zu hören, doch was soll es eigentlich bedeuten?

Mobile First ist gerade momentan allerorten zu hören, doch was soll es eigentlich bedeuten?

Jede Webseite und jeder Onlineshop wird von uns im Responsive Webdesign erstellt und passt sich dynamisch dem jeweiligen mobilen Endgerät an und zeigt sich immer in der optimalen Ansicht. Wir webcookies gestalten Ihnen also immer auch den „Keks zum Mitnehmen“, wenn wir eine neue Seite erstellen. Bisher war es so, dass dieser Mitnahmekeks quasi ein nettes Feature war. Es war zwar schön, ihn zu haben, denn immer mehr Interessenten und potenzielle Kunden besuchen Seiten von mobilen Devices aus, aber es stellte kein Drama dar, wenn eine Seite sich auf den festen Desktop Kuchen konzentrierte und die mobile Version vernachlässigte. Bis jetzt! Denn war mobile first früher ein leicht dahingesagter Spruch, ist er nun knallharte Realität geworden – und das liegt hauptsächlich an Google.

Mobile first – Google macht die Regeln

Die Bedeutung von mobilem Internet ist seit längerer Zeit gewachsen, und wer möchte nicht gerne alle gewünschten Webseiten oder Shops to-go aufrufen können? Es gibt Coffee-to-go, Sandwich-to-go und dank der omnipräsenten Smartphones Alle-nur-denkbaren-Funktionen-to-go. Klar muss das Netz da mithalten und die Möglichkeit bieten, von unterwegs zu Surfen, zu Shoppen oder den Weg zum nächsten Bäcker aufzurufen. Darum pochte Google seit längerem darauf, dass Webseiten und Onlineshops bitteschön auch eine mobile Version vorhalten sollten. Keks zum vor Ort Essen – gut, zusätzlich Kekse zum Mitnehmen – besser!

Doch Googles Rufe nach mobilen Seiten oder Responsive Webdesign verhallten bei vielen Webmastern ungehört, sodass die Mutter aller Suchmaschinen im April 2015 härtere Geschütze auffuhr. Es gab ein neues Update (den sogenannten Mobilegeddon) und einen neuen, geheimnisvollen Algorithmus, der ausdrücklich die „mobile friendly“ Webseiten und Onlineshops in der Google Suche bevorzugen sollte. Das waren die Regeln, die Google damals aufstellte (und die auch heute noch gelten):

  • Die Mobile-Friendliness einer Seite sollte deutliche Auswirkungen auf die Anzeige in Google Suchergebnissen bekommen. Stärker noch als die Algorithmus-Updates Panda und Penguin sollte diese Änderung Keksbäcker vor die Herausforderung stellen, sich endlich neue und moderne Öfen zuzulegen.
  • Das Vorhandensein einer mobilen Seite bzw. mobil optimierten Version wird dem Nutzer deutlich angezeigt. Das neue Label „Für Mobilgeräte“ oder „mobile friendly“ wurde eingeführt.
  • Die Mobilfähigkeit einer Seite wird anhand der Unterseiten bewertet. Es gibt nur ein Ja oder Nein, keine Zwischenstufen. Wer also nur ab und an einen Keks auf die Hand mitgibt, fällt durch das Raster der Suchmaschine.
  • Mobile Apps konnten das Ranking deutlich beeinflussen.

Bisher konnten diese Regeln noch ignoriert werden. Doch warum wehrten sich viele?

Das Problem ist, dass in der mobilen Version aktive Inhalte wie Flash oder Javascript nicht alle funktionieren, und diese Anwendungen für viele Seiten wichtige Bestandteile sind. Auch uns als webcookies stellte mobile first vor einige Herausforderungen. Animationen waren nicht mehr möglich, Slideshows konnten nicht mehr umgesetzt werden und auch das Einbinden aktiver Formulare war nur noch eingeschränkt möglich. Aber wir wären nicht wir, wenn wir nicht auch dafür neue Rezepte entwickelt hätten.

Die neue, kleine Onlinewelt bringt jedoch auch viele Vorteile mit sich: Nun kann von jedem mobilen Gerät jede mobilfähige und dynamische Seite aufgerufen werden. Kekse und Kucken können von jedem Ort aus online geshoppt werden, und zwar von einem Smartphone, Tablet oder iPad aus. Und wer möchte nicht gern seine Kunden dort abholen, wo sie gerade der Hunger auf einen leckeren Kuchen überfällt? Sehen Sie, das ist nun möglich.

mobile First EntwicklungWas bedeutet mobile first in Bezug auf die Geräte?

Eigentlich bedeutet mobile first, dass der Focus während der Entwicklung auf dem kleinsten mobilen Endgerät (Smartphone) liegen sollte und sich Schritt für Schritt zu Desktopversion hochgearbeitet wird.

Eine „ganz normale“ Webseite oder ein Onlineshop kann auf einem kleinen Gerät nicht angezeigt werden, denn die Schrift ist viel zu klein und man muss ständig von einer Seite auf die andere scrollen, um alle Inhalte anzeigen zu können. Es muss also im Quellcode einer Seite ein Befehl (Media-Query) hinterlegt werden, der bestimmt, dass beim Aufrufen der Seite von einem kleinen Gerät aus Schriften und Grafiken entsprechend angepasst werden und die Contentbereiche sich untereinander anordnen.

Früher ist man so vorgegangen, dass man erst die Desktop Version erstellte, und wenn diese vom Kunden abgenommen wurde, begann man, einen kleineren Keks mit weniger Dekoration zum Mitnehmen zu backen. Diese mobile Webseite musste auch nur auf Smartphones angezeigt werden können und funktionieren – wie gesagt war es meist eine abgespeckte Version.

Doch das ist nicht, was alle wollen, denn neben Smartphones kommen unterwegs auch viele andere Geräte zum Einsatz. Und was auf einem Smartphone toll aussieht, ist auf einem iPad ganz aus der Form geraten. Die Lösung ist responsive Design, dass zumindest bei modernen Agenturen (zu denen die webcookies natürlich zählen, denn wir backen stets am Puls der Zeit) schon zum Standard gehört. Responsive Webdesign ist ziemlich schlau (so schlau wie die Menschen, die es programmieren), denn es erkennt dank gesetzter Media-Queries genau, von welchem Gerät die Webseite oder der Onlineshop aufgerufen wird und passt sich dann automatisch an, sodass es immer schick aussieht und bedient werden kann.

Warum mobile first jetzt auch in der letzten Bäckerei ankommen muss

Wer bisher den „mobile first“ Ruf überhörte, muss spätestens jetzt auf die modernen Methoden umstellen. Google hat sich nämlich einen neuen Trick überlegt, um auch den letzten Webmaster aus seinem Desktop-Schlaf zu holen: In Zukunft wird beim Indexieren von Seiten (das ist das automatische Crawlen der Inhalte des gesamten Internets und das Erstellen verschiedener Bibliotheken mit den gefundenen Inhalten) die Desktop Version einfach ignoriert bzw. hintenan gestellt. Der mobile Index wurde zum Hauptindex gemacht. Das bedeutet, die Suchmaschine sucht nach einer mobilen Version der Seite, und wird keine gefunden, dann existiert die Seite für sie nicht mehr. So werden nach und nach alle reinen Desktop Seiten aus dem Index verschwinden und radikal an Sichtbarkeit verlieren.

Können Sie es sich leisten, dass Ihre Seite in der Google Suche überhaupt nicht auftaucht, selbst dann nicht, wenn Ihr Name konkret eingeben wird?

Natürlich kann das niemand. Machen Sie sich jedoch keine Sorgen, denn wir von den webcookies stehen bereit, Ihnen zu helfen. Launch oder Relaunch, wir machen mobile first für Ihre Webseite oder Ihren Shop wahr und helfen Ihnen, mit Ihrer Seite up to date und sichtbar zu bleiben. Responsive Design der webcookies bringt tolle Kekse zum Mitnehmen!

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